ECO bedeutet für uns die möglichst umweltschonende Produktion von Textilien:

  • mit einem geringstmöglichen Einsatz an Chemikalien
  • C02-freundlich
  • Wasser-sparend
  • mit einem Minimum an Abfällen
 

Chemikalien

Vor etwa zehn Jahren startete die Umwelt-Organisation Greenpeace den Aufruf „Zeit zum Entgiften“ und forderte die Textilbranche auf, künftig weitgehend auf gefährliche Pestizide zu verzichten. Kurz zuvor hatten Forscher der Organisation die Abwässer zweier großer Textilhersteller in China untersucht. China ist Textilproduzent Nummer Eins in der Welt. Und die Chemie steckt nicht nur in der Kleidung, sondern verschmutzt dort auch die Flüsse und macht das Trinkwasser ungenießbar. Die Umweltschützer gingen davon aus, dass die Abwässer häufig zur Nachtzeit abgelassen werden, um Kontrollen zu umgehen. Also zogen sie tags und nachts Proben und entdeckten eine ganze Reihe gefährlicher Chemikalien. Alkylphenole etwa, die Textilproduzenten in Europa längst nicht mehr verwenden dürfen, auch perfluorierte Chemikalien, wie wasserabweisenden PFC. Einige von ihnen können Krebs auslösen oder die Fortpflanzung schädigen.

Ein großes Problem stellt auch der Baumwollanbau dar. Baumwolle ist eine für Krankheiten und Schädlinge anfällige Pflanze. Für kein anderes landwirtschaftliches Anbauprodukt werden so viele Pflanzengifte eingesetzt. Pro Saison wird Baumwolle durchschnittlich 20 Mal mit Ackergiften aller Art besprüht (siehe auch “Organic”). Obwohl Baumwolle nur auf 2,5% der weltweit verfügbaren landwirtschaftlichen Nutzfläche angepflanzt wird, werden 16% aller Insektizide auf Baumwolläckern verspritzt.

„Pro Saison wird Baumwolle durchschnittlich
20 Mal mit Ackergiften besprüht.“

Nach zahlreichen Greenpeace-Kampagnen verpflichteten sich mehrere große Marken, zumindest auf die schlimmsten Pestizide zu verzichten, darunter Puma und H&M. Greenpeace aber geht das nicht weit genug. In einem neueren Bericht fordert die Organisation ein Umdenken in der Modebranche. Das Problem ist Fast Fashion, schnelllebige Mode. Seit dem Jahr 2000 gebe es eine „explosionsartige Expansion“, steht in dem Bericht. Und: Voraussichtlich werde der Kleiderkonsum weiter zunehmen, von 62 Millionen Tonnen im Jahr 2017 auf 102 Millionen Tonnen im Jahr 2030 –das wäre eine Steigerung von 63 Prozent.

CO2-Verbrauch

Über fünf Milliarden Kleidungsstücke hängen in Deutschlands Schränken. Pro Kopf macht das rund 95 Kleidungsstücke. Jedes fünfte Teil davon wird so gut wie nie getragen. Aber der Preis für Kleidung ist eben gering –zumindest in den Billig-Ketten. Der Preis, den die Umwelt und andere Menschen dafür zahlen, ist hingegen immens. Zahlreiche Studien warnen vor den Folgen, sollte sich der Fast Fashion-Trend so fortsetzen. EinerUntersuchung der britischen Ellen-MacArthur-Stiftung nach könnte die gesamte Textilindustrie bis 2050 für ein Viertel des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes verantwortlich sein. Derzeit verursacht die Textilindustrie jährlich 1,2 Billionen Tonnen CO2 – und damit mehr als internationale Flüge und Kreuzfahrten zusammen. Die Modeindustrie als Teil der Textilbranche ist allein für fünf Prozent der globalen Emissionen zuständig. Sie entstehen bei der Gewinnung von Plastikfasern, der Weiterverarbeitung und langen Transportwegen. Die Energie für Fabriken wie Rana Plaza in Bangladesh wird hauptsächlich aus Kohle gewonnen. Zudem müssen neue Modekollektionen schnell zum Kunden, bevor ein Trend vorüberzieht. Deshalb setzt die Branche vor allem auf Luftfracht. Was die Klimabilanz weiter verschlechtert.

Basierend auf Daten der Oekom Research hat der WWF zwölf Textilmarken auf ihr ökologisches Engagement analysiert. Die Haupterkenntnis: Mehr als die Hälfte der untersuchten Unternehmen haben bisher praktisch keine Maßnahmen beschlossen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Viele Unternehmen verwenden noch zu wenig recycelte oder nachhaltig produzierte Rohstoffe. Sie verbrauchen zu viel Wasser und verschmutzen Wasser in ihrer gesamten Wertschöpfungskette stark.

Wasserverbrauch

Einer der beliebtesten Rohstoffe für Kleidung ist weiterhin Baumwolle. Die verbraucht schon bei ihrem Anbau riesige Mengen Wasser. Die genauen Angaben hierzu schwanken zwischen 3,6 und 26,9 Kubikmeter Wasser pro Kilogramm Baumwolle. Schon der niedrige Wert entspricht rund 25 Badewannen voll Wasser. In Zentralasien führte unter anderem dieser hohe Wasserverbrauch der ansässigen Textilindustrie zum Austrocknen des Aralsees. Siehe auch “Organic”.

Abfall

Der sogenannte „Transparency-Index“ der Modebranche von Greenpeace beziffert, wie viele Marken recyceln, welche Reparaturservices anbieten, welche Umweltschutzanforderungen sie an ihre Zulieferer stellen. Bei dem Thema Verschwendung geben sich die Firmen außerordentlich zugeknöpft: Weniger als ein Fünftel der befragten Unternehmen wollte zu seinem Umgang damit konkrete Angaben machen. Was bedeutet Verschwendung in dem Zusammenhang? Im Grunde alles Überflüssige, das produziert wird. Dazu gehört Verschnitt bei der Produktion, fehlerhafte Kleidung, die gar nicht erst ausgeliefert wird, aber auch alles, was nicht verkauft wird. Und das ist eine Menge: Im ersten Quartalsbericht 2018 erklärte H&M, auf einem sprichwörtlichen Berg Klamotten im Wert von rund 3,5 Milliarden Euro zu sitzen. Ein schockierendes Ergebnis der Fast-Fashion und Wergwerf-Mentalität.

Eco

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