FAIR: bedeutet für uns ein Bekenntnis zur Achtung der Menschenwürde in den Produktionsstätten sowie im eigenen Unternehmen. Zur Definition von Fair Fashion gehört dabei der Verzicht auf Kinder- oder Zwangsarbeit, die Einhaltung von Arbeitszeiten, die Zahlung von angemessenen Löhnen sowie sichere und saubere Arbeitsplätze.

 

Fair Fashion: Vermeidung von verheerende Zuständen

Die eingestürzte Textil-Fabrik Rana Plaza vor fünf Jahren in Bangladesch hat offengelegt wie verheerend oft die Zustände in den Fabriken – besonders auch den Modefabriken - sind. Schlechte Bezahlung, unmenschliche Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen (Der Arbeitstag einer Näherin dauert 10-12 Stunden. Bei Überstunden müssen sie bis zu 16 Stunden pro Tag arbeiten.), Kinderarbeit und eine generelle Missachtung der Menschenwürde in vielen Entwicklungsländern sind verheerende Folgen der Globalisierung. Beim Wettlauf um den günstigsten Preis bleiben die einfachen Arbeiter oft auf der Strecke. Dass bei einem Preis von 5 Euro für eine Jeans selbst in Bangladesch keine fairen Löhne gezahlt werden können, sollteeinleuchten. Und dass die Auflagen in europäischen Ländern weit höher sind als in armen Entwicklungsländern auch. Einheitliche Zertifikate, mit deren Hilfe man Kleidung kategorisieren kann, sucht man derzeit noch umsonst in der Modebranche. Daher haben wir es uns zum Ziel gesetzt in unserem Online-Shop Ecollections hauptsächlich Fair Fashion anzubieten, bei der sich die Hersteller verpflichten, Kinderarbeit zu vermeiden und die Menschenwürde der Mitarbeiter zu wahren indem bei der Produktion humane Arbeitsbedingungen herrschen sowie faire Löhne bezahlt werden.

Faire Mode: Die Herausforderungen

  • Lange komplexe Lieferketten –vom Baumwollanbau bis zur fertigen Textilie
  • Fehlende Transparenz entlang der komplexen Lieferketten
  • Schwache Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter
  • Dumpingpreiseund Kinderarbeit
  • Menschenrechtsverletzungen

Da noch immer einheitliche, international gültige Siegel für faire Mode fehlen, verpflichten sich viele Firmen wie zum Beispiel das deutsche Unternehmen Drykorn einem eigenen Code of Conduct und versuchen ihre Lieferketten transparent zu machen. Mithilfe von Lieferantenbesuchen werden Partner stetig dahingehend überprüft. Bestandteile des Kodex für die Produktion von fairer Mode sind unter anderem:

  • Keine Kinder-oder Zwangsarbeit
  • Einhaltung von Arbeitszeiten
  • Zahlung angemessener Löhne
  • Sichere und saubere Arbeitsplätze

Zertifikate für Fair Fashion

Es gibt aber auch einige Zertifikate, die sich international zumindest teilweise durchgesetzt haben, einen bestimmten Sozialen und Umweltstandard garantieren und somit sicherstellen, dass die produzierten Textilien der Fair Fashion Definition entsprechen:

GOTS

Das GOTS-Zertifikat (Global Organic Textile Standard) steht für nachhaltige, sozialverantwortliche und fair produzierte Stoffe. Dabei geht es um die gesamte Wertschöpfungskette, vom Produzenten bis zum Verkauf. Es wurde gemeinsam von der INV, dem Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft, der englischen Soil Association, der US-amerikanischen Organic Trade Association und der Organic Cotton Association aus Japan entwickelt. Das GOTS-Zertifikat erhalten Kleidungsstücke, die aus mindestens 90 Prozent Naturfaser bestehen und zu dessen Herstellung nur bestimmte Farb- und Hilfsmittel benutzt werden. Ebenso werden die sozialen Mindeststandards der Arbeiter und die Schadstoffbelastung beachtet. Somit kann das GOTS Siegel ein guter Hinweis auf faire Mode sein.

BLUE SIGN STANDARD

Mit dem bluedesing Standard soll die gesamte Produktionskette zertifiziert werden. Hier stehen Arbeitsschutz, Konsumentensicherheit, der sinnvolle Einsatz von Ressourcen sowie Gewässer-und Luftemissionsschutz im Vordergrund. Zertifiziert wird der gesamte Produktionsprozess vom Rohstoff bis hin zum fertigen Textil. Somit kann der bluesign Standard ein Garant für faire Mode sein.

FAIRTRADE

Das Siegel ist rein sozial, beschränkt sich also auf die Überprüfung sozialer Standards in den Produktionsbetrieben, beim Anbau und der Weiterverarbeitung. Das Fairtrade-Siegel zielt darauf ab einen bedeutenden Beitrag für mehr Gerechtigkeit entlang der textilen Lieferkette zu leisten und kann somit ein guter Hinweis auf faire Mode sein. So will Fairtrade das Leben aller Menschen verbessern, die an der Produktion einer Fairtrade-zertifizierten Textilie beteiligt sind - vom Baumwollfeld bis zum Kleiderbügel. Dies bedeutet, dass das Fairtrade-Siegel einen gewissen sozialen Standard in der Produktion und Verarbeitung von Textilien und somit Fair Fashion garantieren kann.

  • Die Einkommenssituation und finanzielle Stabilität für Kleinbauernfamilien zu verbessern. Dies ermöglicht beispielsweise Investitionen in Produktivität und Qualität.
  • Durch gestärkte Organisationen in demokratischen Strukturen haben Menschen in Fairtrade-Betrieben an Selbstbestimmung gewonnen und Verantwortung übernommen. Durch vereintes Auftreten in Kooperativen oder Arbeitergremien erhalten die Akteure eine bessere Verhandlungsposition und beispielsweise Einfluss auf die Vergabe von Prämienmitteln.
  • Fairtrade führt zu verbesserten Arbeitsbedingungen bei Überstunden, Urlaub, Bezahlung, Gesundheitsschutz und mehr.

Faire Mode: Eines der ECOllections-Ziele

Unser Ziel ist es, Verbraucher und auch die Industrie zum Umdenken zu bewegen und dafür zu sorgen, dass die von uns angebotene Kleidung die Kriterien von fairer Mode erfüllt. Produkte, die Arbeit und die Menschen, die dahinter stehen, müssen wieder mehr wertgeschätzt werden. Besonders die sogenannte „Fast Fashion“ zu billigsten Preisen ist eines der Hauptprobleme der Mode-Industrie und führt unweigerlich zu unwürdigen und teilweise katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern. Hier möchten wir unseren Kunden die Möglichkeit bieten, durch den Kauf unserer Fair Fashion diesen Missständen entgegenzuwirken. Denn im Endeffekt ist es der Verbraucher selbst, der durch sein Kaufverhalten einen direkten Einfluss auf die Produktionsbedingungen in den Herstellerländern hat. Wenn man auf Billig-Mode bewusst verzichtet und beim Kauf auf die Siegel für faire Mode achtet, kann man einen kleinen Teil dazu Beitragen, dass Billig-Anbieter, katastrophale Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit nachhaltig vom Markt verdrängt werden.Less is the new more. Zumindest bei ECOllections.

Fair

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