MADE IN EUROPE hier spielen nicht nur die kürzeren Wege und damit ein geringerer CO2-Ausstoß eine Rolle, sondern auch höhere Standards hinsichtlich einer ressourcenschonenden und pestizid-armen Produktion.

 

Bangladesh

Neun von zehn Kleidungsstücken in Deutschland kommen aus Ländern mit niedrigen Lohn-und Produktionskosten, u.a. aus China, der Türkei und Bangladesch. Dabei stellt die Textilindustrie dort den größten Motor der industriellen Entwicklung dar, vergleichbar mit ihrer Bedeutung im Europa der Frühindustrialisierung. Bangladesch ist heute nach China der zweitgrößte Textilproduzent der Welt.

Unter anderem weilinternationale Abkommen dem armen Land eine Einfuhrpräferenz einräumen, es müssen keine Zölle bezahlt werden. Damit ist die Textilindustrie der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes und der Haupttreiber des Wirtschaftswachstums. Sie steht für 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und 80 Prozent der gesamten Exporterlöse. Ein Achtel der Bevölkerung arbeitet in diesem Sektor.

„9 von 10 Kleidungsstücken in Deutschland
kommen aus Ländern mit niedrigen Lohn- und Produktionskosten.“

Spätestens der Einsturz der Textil-Fabrik Rana Plaza hat die oft verheerenden Arbeitsbedingungen in dem Land offengelegt. Ganz zu schweigen von den Umweltsünden, die durch unzureichende Standards und Kontrollen fast unbehelligt begangen werden können. Dassbei einem Preis von 5 Euro für eine Jeans selbst in Bangladesch keine fairen Löhne gezahlt werden können, leuchtet ein. Und dass die Auflagen in europäischen Ländern weit höher sind auch. Wir wollen nicht pauschal alle Produktionsstätten in Asien verurteilen, arbeiten zum Beispiel mit der chinesischen Firma Langerchen zusammen, die in China nachhaltige Outdoorjacken entwickeln und produzieren.

Transparenz und kurze Wege

Klar ist aber auch, dass Produktionsprozesse und Lieferketten in Europa meist erheblich leichter nachzuvollziehen sind als in armen Entwicklungsländern, die Tagesreisen entfernt liegen und extrem abhängig sind von der Textilindustrie. In Europa ist die große Industrie längst abgezogen. Meist handelt es sich in europäischen Produktionsländern wie Italien, Portugal, Polen oder Ungarn um kleinere Manufakturen mit hohem Know-how und Qualitätsbewusstsein. Ein verändertes Verbraucher-Verhalten und vielleicht sogar auch die Corona-Krise könnte die Textil-Produktion wieder ein Stück weit nach Europa zurückverlagern, wo die Transportwege erheblich kürzer sind und Umwelt-und Sozialstandards eingehalten werden.

Made in Europe

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